Unser Ansatz Mehrwert Achtsamkeit:

  • ist langjährig praxiserprobt
  • wird im Arbeitsalltag integriert
  • wird branchenübergreifend geschätzt
  • stärkt die Beziehungskompetenz in der Führung
  • verbessert die Entscheidungsfähigkeit
  • unterstützt das Miteinander
  • ist weltanschaulich neutral

FRAGE

Ist der Mehrwert Achtsamkeit eine Wunderpille für alles?

ANTWORT

Nein – sicherlich nicht, es gibt eindeutige Grenzen von Achtsamkeit. Jedoch erleben wir durch die kultivierte Integration von Achtsamkeit in der Organisation nach unserem Konzept, dass viele Führungskräfte und Mitarbeiter Ihre emotionale Fitness für ein wert-schätzendes und zufriedenes Miteinander stärken und  erneuern können. Mit diesem freigelegten Potential
ist Wachstum nicht zu verhindern. 🙂

Was ist der Mehrwert Achtsamkeit?

Achtsamkeit (engl. mindfulness) ist eine Haltung und Methode zugleich, die ihre Stärke aus dem gegenwärtigen Augenblick nährt.

Achtsamkeit bedeutet deshalb, im Hier und Jetzt zu sein. So kann man mit sich selbst wohlwollend und achtsam in Kontakt sein, um offen wahrzunehmen, was gerade passiert ohne es zu bewerten. Aus dieser Präsenz heraus können wir erkennen, wie unser Verhalten durch Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen beeinflusst wird. Durch die Erweiterung unseres eigenen Blickwinkels und durch mehr Bewusstheit gewinnen wir die Chance, langjährige Gewohnheiten, Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und können so aus unbewussten Stressmustern und Reaktionsweisen aussteigen.

Durch die Praxis der Achtsamkeit können wir lernen, aufmerksamer mit uns (und unserem Körper) umzugehen. Auf diese Weise können wir ein tiefes Verständnis von uns selbst und unserem Umgang mit der Welt entwickeln. Das ermöglicht uns den eigenen „Berufs-Alltag“ mit all seinen Herausforderungen besser zu bewältigen. Indem wir lernen, ganz gegenwärtig zu sein und uns mit all unseren Sinnen für den Augenblick zu öffnen, erhält unser Leben eine ganz neue Intensität und Vitalität. Die Achtsamkeitspraxis lehrt uns innezuhalten.

Achtsamkeit bietet uns den Mehrwert neue Handlungsoptionen zu entdecken und zu wählen.

Führung bedeutet Menschen in Bewegung bringen und in Verbindung sein.

Führung beinhaltet deshalb (natürlich je nach Situation und Unternehmen/Organisation) eine Vielzahl von Kompetenzen, um beispielsweise gemeinsam Ziele zu erreichen, Mitarbeiter zu fördern, Teams zu koordinieren und Ergebnisse nachzuhalten.

Erfolgreiche und nachhaltige Führung setzt auf unterschiedliche Perspektiven: sie richtet den Blick auf die aktuellen Themen und bezieht auch die zukünftigen Anforderungen und Entwicklungen mit ein. Führungskompetenzen brauchen deshalb neben einer guten Übersicht und Planung auch die inspirierende Umsetzung und die immer wieder ehrliche Reflexion, um aus den gemachten Erfahrungen zu lernen.

Dabei spielen die Führungskräfte eine zentrale Rolle – sie sind Schwungrad jedes Unternehmens und jeder Organisation. Führungskräfte stehen heute meist vor der Herausforderung, viele komplexe Themen in kürzester Zeit bewältigen zu müssen. Sie sollen Situationen schnell und gut beurteilen, Entscheidungen treffen und handeln. Mit welcher Klarheit sie beobachten und emotional und kognitiv einschätzen, bestimmt die Wirksamkeit ihrer Handlungen.

Das Kennenlernen der Führungskompetenz Achtsamkeit ermöglicht Führungskräften eine exzellente Chance das eigene Handeln, Denken und somit ihr Verhalten zu reflektieren. Damit gelingt es, wertvolle Ressourcen wieder zu entdecken: die eigene Werte-Basis, nicht genutzte Stärken oder unbewusste nicht förderliche Reaktionsweisen sichtbar zu machen. Mit der Einübung von Achtsamkeit gewinnen Führungskräfte eine stärkere Offenheit gegenüber neuen Situationen, erweitern ihre Flexibilität und Lösungsorientierung und gewinnen durch einen erweiterten Blickwinkel mehr Übersicht über das eigene Handeln und damit auch einen intensiveren Kontakt zu ihren Mitarbeitern. Handlungsspielräume werden wieder zurückgewonnen.

Emotionale Kompetenzen (wie Daniel Goleman sie beschreibt) z.B. Selbstwahrnehmung, Empathie, Motivation oder Emotionsregulierung sind mit Achtsamkeit nachweislich trainierbar.

Eine Unternehmenskultur besteht aus Werten, Wissen und dem stimmigen Verhalten der Mitarbeiter und Führungskräften dazu. Dies bedeutet, dass die Kultur einem ständigen Veränderungsprozess ausgesetzt ist, da sich durch externe und interne Entwicklungen (z.B. Generationenwechsel) immer wieder neue Anforderungen ergeben. Neben Leitbildern, Unternehmenswerten und Prinzipien zu Führung und dem gemeinsamen Miteinander (Zusammenarbeit) bleibt eine Herausforderung: wie kann die Verbundenheit aller Mitarbeiter im Unternehmen nachhaltig gefördert und authentisch entwickelt werden?
Achtsamkeit bietet in diesem Zusammenhang einen sehr pragmatischen wie innovativen Chance an: ehrliche Zuwendung zur jeweiligen Situation (z.B. Bestandsaufnahme), das Ergründen eines Plans (z.B. die Vision), die Kultivierung von förderlichen Haltungen in Bezug auf die eigenen Werte sowie die Möglichkeit neue Ansätze entstehen zu lassen (z.B. Lernen als Bestandteil der Unternehmenskultur).

Insbesondere die Qualitäten von Achtsamkeit wie Vertrauen, Offenheit, Akzeptanz, Geduld, Entdecker-Geist können im achtsamen Miteinander einen wichtigen Bestandteil zur Unternehmenskultur beitragen. Dies ist besonders in Veränderungsprozessen sehr förderlich und hilfreich.

Die großen Megatrends wie Wertewandel, Globalisierung und Demografie wirken nicht nur auf Unternehmen und Organisationen ein, sondern führen auch dazu, dass die Herausforderungen bei Mitarbeitern und Führungskräften zunehmen. Das hat unmittelbare Auswirkung auf deren physische wie psychische Gesundheit.

Die Folgen sind vielfältig und im höchsten Maße individuell: steigende Stressbelastungen wirken sich dauerhaft auf die Gesundheit aus. Und die Zahlen die Krankenkassen, die WHO (Weltgesundheitsorganisation) und die Betriebe zu psychischen Belastungen und Ausfällen rückmelden sind alarmierend. Die kontinuierliche und nachhaltige Integration von Achtsamkeit am Arbeitsplatz fördert und stärkt die Resilienz des einzelnen Mitarbeiters, von Teams und gibt Führungskräften mehr Sicherheit beim Thema „Gesundes Führen“. Dabei geht es nicht nur um konkrete, praktische Antworten wie z.B. Pausenkultur und Momente des Innehaltens zu finden, sondern eine langfristige gesunde Art und Weise für ein gesundes Arbeiten zu etablieren. Achtsamkeit hat seine Wirksamkeit in Sachen Stressbewältigung in vielen Studien und Forschungen bewiesen.

Der Mindfulness-Research-Guide hält eine große Anzahl und Auswahl von wissenschaftlichen Studien auf dem aktuellen Stand für Forscher und Anwender bereit.  https://goamra.org/

Worin liegt der Unterschied zwischen Empathie und Mitgefühl? Wie trainierbar sind Eigenschaften wie Empathie und wie verändert sich das Gehirn durch mentales Training? Die deutsche Neurowissenschaftlerin und Psychologin Tanja Singer arbeitet mit einem Team dazu an einem einmaligen Forschungsprojekt. Dazu gibt es ein umfangreiches kostenloses eBook, das einen unglaublichen Einblick in diese spannende Welt ermöglicht. www.compassion-training.org

Wie Meditation unser Gehirn und unsere Wahrnehmung verändert erfahren Sie von Dr. Ulrich Ott (Autor des Bestsellers „Meditation für Skeptiker“) in einem kurzen Videoclip.